Wenn Sie an die Dominikanische Republik denken, kommen Ihnen wahrscheinlich sofort gigantische All-inclusive-Resorts in den Sinn. Doch das Land befindet sich in einem stillen Wandel. Mittlerweile entfällt fast ein Viertel des Landes auf ausgewiesene Naturschutzgebiete, und der Ökotourismus blüht auf, besonders in den Bergregionen und im tiefen Südwesten.
Eco-Lodges statt Mega-Hotels
Regionen wie Jarabacoa und Constanza in der zentralen Gebirgskette, aber auch Barahona im Süden setzen stark auf kleinere Eco-Lodges. Diese Unterkünfte bauen ihre eigenen Lebensmittel an, nutzen Solarenergie und beschäftigen Personal direkt aus der Dorfgemeinschaft.
Gemeindebasierter Tourismus (Turismo Comunitario)
Verlassen Sie die ausgetretenen Pfade und engagieren Sie sich in Gemeindeprojekten. Besuchen Sie zum Beispiel Kooperativen von Kakaobauern in der Provinz Duarte oder Frauengruppen in Los Botados, die Schmuck aus recyceltem Papier und lokalem Bernstein herstellen. Solche Aktivitäten sichern, dass Ihr Geld direkt bei den lokalen Familien ankommt.
Schutz von Meereslebewesen
In Orten wie Bayahíbe existieren strenge Regeln zum Schutz der Korallenriffe. Zahlreiche Tauchbasen unterstützen Projekte zur Nachzucht und Ansiedlung neuer Korallen. Auch der Besuch von Schutzstationen für Meeresschildkröten (beispielsweise auf Isla Saona) hilft, Bewusstsein und Mittel für den Erhalt dieser faszinierenden Spezies zu schaffen.
Ein umweltbewusster Urlaub in der Dominikanischen Republik ist nicht nur möglich, sondern bringt Sie der echten Kultur und Natur der Karibikinsel wesentlich näher.

